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Technologie die ortsbezogene Anwendungen wie z.B. Navigation,
Flottenmanagement, Warenverfolgung, Einkaufstipps usw.
für den breiten Massenmarkt auf mobilen Endgeräten
verfügbar macht. Verglichen mit herkömmlichem
GPS bietet A-GPS eine deutlich bessere Ortungsqualität
bei geringerem Energieverbrauch und günstigerem
Preis- / Leistungsverhältnis. Bei A-GPS erhält
das Handy aus dem Mobilfunknetz Daten zu Umlaufbahn,
Frequenzen und Funktionsfähigkeit der Satelliten
und kann auch schwächere Satellitensignale sekundenschnell
auswerten.
Die A-GPS-Technik nutzt dabei die Funkverbindung zwischen
Basisstation und Handy, um die gesammelten Daten vom
Satelliten in wenigen Sekunden zu übertragen. Das
spart im Vergleich zu GPS Energie und Zeit. Statt Minuten
dauert es auch im offenen Gelände nur noch einige
Sekunden, bis man nach Einschalten des Gerätes
die exakten Koordinaten erhält.
Was ist GPS?
Das Globale Position System ist zunächst einmal ein
Navigationssystem. Eine Konstellation von 24 Satelliten
kreist alle 12 Stunden um Erde. Das geschieht in einer
Höhe von 14.000 Meilen bezogen auf das Zentrum der Erde.
Jeder Satellit ist mit vier atomaren Uhren ausgerüstet,
welche die Zeit hochgenau halten. Sie senden ihre präzisen,
zeitgesteuerten Funksignale mitLichtgeschwindigkeit
durch die Atmosphäre auf die Oberfläche der Erde. Die
Signale von jedem Satelliten kommen zu geringfügig unterschiedlichen
Zeiten auf der Erdoberfläche an. Dieser Zeitunterschied
ist zum Abstand zwischen den Satelliten und zu messenden
Punkt proportional. So dient jeder Funkstrahl als ein
20.200 Kilometer langes Lineal.
Wie arbeitet GPS?
Trigonometrie
Der GPS-Empfänger enthält eine empfindliche Antenne
und einen Zeitplan (oder Almanach) für die Satelliten.
Er misst den Zeitunterschied zwischen den Ankünften
der Signale und vergleicht ihn mit dem Zeitplan. Mit
der Anwendung der Trigonometrie kann der Längengrad,
der Breitengrad und die Höhe des Empfängers berechnet
werden. Wie bei allen trigonometrischen Berechnungen
werden drei Satelliten gebraucht, um den Längengrad
und den Breitengrad zu berechnen, und ein vierter Satellit
wird gebraucht, um die Höhe zu berechnen. Weitere Satelliten
steigern die Genauigkeit.
Datum
Weiterhin ist in Betracht zu ziehen, dass die Welt nicht
ganz so rund ist. Die Erde ist ein abgeplattetes Rotationsellipsoid
und ist leicht wie eine Birne geformte. Dies ist im
Wesentlichen wichtig, wenn ein GPS-Empfänger verwendet
wird, um eine Karte mit einer Genauigkeit von 10 Metern
zu erstellen. Der erfolgreichste Versuch, das Geoid
in eine Landkarte zu glätten, ist das WGS 84 Format.
Die "Kugel" wurde in 60 Zonen geteilt, je 6 Grade weit
und danach auf eine flache Oberfläche mit der "Universal
Transverse Mercator Projektion" (UTM) übertagen.
Die meisten Länder haben ihr eigenes Kartendatum, wie
z.B. Großbritannien das "British National Grid".
Einige Länder wie z.B. Oman haben wegen starker Höhenunterschiede
in der Erdoberfläche in verschiedenen Teilen des Landes
zwei Kartendatum. Dies kann viel Verwirrung verursachen.
Wenn ein GPS-Empfänger zum Erstellen von Landkarten
genutzt wird, ist das wichtigste die Einstellung des
Gitters und des Kartendatums, um die Genauigkeit zu
erhalten.
SA Selective Availability
GPS wird vom amerikanischen. Verteidigungsministeriums
betrieben. Die Selective Availibiliy, welche die Genauigkeit
der zivilen GPS-Empfänger auf 150 Meter beschränkte,
wurde von Präsident Clinton im Jahr 2000 abgeschaltet.
Heute sind 10 bis15 Meter Genauigkeit mit zivilen Empfängern
erreichbar.
Wer benutzt GPS?
GPS wird verwendet für die Navigation zu Lande, auf
dem Meer und in der Luft. Weitere Anwendungen sind Landvermessung,
Kartographie und Geodäsie, Fahrzeugortung, Landwirtschaft,
Transportsysteme, Archäologie, Bergsteigen und Fischerei.

Was sind die Voraussetzungen
für die Nutzung standortbezogener Services?
Voraussetzung für die Nutzung standortbezogener Services
ist, dass der zu ortende Kunde sein Einverständnis für
die Standortbestimmung gegeben hat. Zudem muss das Handy
eingeschaltet sein und sich in einem Gebiet mit Funkversorgung
befinden.
Wie genau ist meine Standortangabe?
Die Genauigkeit der Standortangabe ist abhängig von
der bei Vodafone eingesetzten Technik. Derzeit wird
Ihre Position auf Basis der Funkzelle ermittelt. In
Abhängigkeit von der Reichweite der Funkzellen kann
Ihr Standort in den Innenstädten bis auf wenige hundert
Meter genau ermittelt werden, während die Ungenauigkeit
in ländlichen Bereichen bis zu mehreren Kilometern betragen
kann.
Mein Standort wird falsch angezeigt.
Was kann ich tun?
Ihr Standort wird zum Zeitpunkt des Verbindungsaufbaus
bzw. der Signalisierung (z. B. Versenden einer SMS)
ermittelt. Falls Sie sich dann schnell von Ihrem ursprünglichen
Standort entfernen (z. B. auf der Autobahn), kann es
dazu kommen, dass die abgerufene Information nicht Ihrem
aktuellen Standort entspricht. Um den erfassten Standort
zu aktualisieren, muss die Vodafone live! / WAP-Verbindung
bzw. eine Signalisierung (z. B. Versenden einer SMS)
neu hergestellt werden.
Kann ich standortbezogene Services
auch im Ausland nutzen?
Nein, die Standortbestimmung eines Vodafone-Kunden mit
einer deutschen Rufnummer ist derzeit noch nicht im
Ausland möglich.
So funktioniert die Standortbestimmung.
Um Ihnen gezielt Informationen an und zu Ihrem Aufenthaltsort
anbieten zu können, wird die Position Ihres Handys lokalisiert
und ausgewertet. Die Lokalisierung erfolgt über die
Aufteilung des deutschen Vodafone-Netzes in Funkzellen,
deren geographische Koordinaten und den Sendekontakt
zwischen Ihrem Mobiltelefon und der Basisfunkstation.
Auf diese Weise ersparen Sie sich die manuelle Eingabe
Ihres Aufenthaltortes in Ihr Handy.
Die Genauigkeit der Ortung hängt von Ihrem Standort
ab: In Innenstädten erfolgt sie bis auf wenige hundert
Meter genau. Aufgrund der größeren Funkzellen im ländlichen
Bereich ist sie hier in der Regel geringer.

Wie funktioniert GSM?
Wer ein Handy nutzt, weiß es zu schätzen, zu jeder Zeit
und an jedem Ort erreichbar zu sein. In den vergangenen
zehn Jahren haben die Mobilfunknetzbetreiber die Voraussetzungen
geschaffen, dass dies nahezu überall in Deutschland
möglich ist. Dafür war und ist ein großer technischer
Aufwand nötig. Denn um mobil telefonieren zu können,
ist sehr viel mehr erforderlich, als nur ein Handy.
Die Netze
Damit Mobilfunk funktioniert, bedarf es einer umfassenden
technischen Infrastruktur. Diese wird von den Mobilfunknetzbetreibern
bereitgestellt. Sie unterhalten in Deutschland die so
genannten GSM- (Global System for Mobile Communications)
und UMTS-Netze (Universal Mobile Telecommunications
System).
Bei beiden Systemen handelt es sich um internationale
Mobilfunkstandards: Die GSM-Technik wird in über 400
Netzen in mehr als 150 Ländern verwendet.
Antennenmasten einer Mobilfunkbasisstation
Das Erfolgsgeheimnis des modernen Mobilfunks ist seine
ausgeklügelte Technologie. Sie gewährleistet eine hohe
Übertragungsqualität bei flächendeckend guter Erreichbarkeit.
Dies ermöglicht der zellulare Aufbau der Mobilfunknetze.
Sie bestehen aus zahlreichen nebeneinander liegenden,
wabenartig vernetzten Funkzellen. Jede Funkzelle verfügt
über eine Sende- und Empfangsstation, die so genannte
Mobilfunkbasisstation.
Funkwellen
Die entscheidende Voraussetzung für das mobile Telefonieren
sind jedoch Funkwellen. Sie dienen gewissermaßen als
Fortbewegungsmittel, die die Informationen mit Lichtgeschwindigkeit
vom Handy zur nächstgelegenen Basisstation transportieren.
Die Gesprächs- oder Datensignale werden hierfür digitalisiert
und in Funkwellen umgewandelt.
Übertragungsweg
Die Mobilfunkbasisstation nimmt das Funksignal eines
Handys und die zu vermittelnde Information über ihre
Empfangsantenne auf und gibt sie an die Funkvermittlungsstelle
weiter. Von dort werden die Gespräche weitergeleitet
und gesteuert.
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Sodenerstr. 6
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